Kurz gesagt: Bei deutschen Agenturen kostet ein einfacher Onlineshop auf Shopify oder WooCommerce meist 3.000 bis 8.000 Euro, ein Magento-Shop 10.000 bis 15.000 Euro und eine B2B-Plattform mit ERP-Anbindung 30.000 Euro und mehr. Bei uns beginnen Shops auf Shopify oder WooCommerce ab 990 €, Magento-Shops ab 3.490 € und B2B-Plattformen mit ERP ab 7.490 € (netto). Den Preis treiben vor allem Schnittstellen, Datenmigration und individuelle Funktionen, nicht das Shopsystem selbst.
Was kostet ein Onlineshop? Preise im Überblick
| Projekt | Übliche Agenturpreise in Deutschland | Bei DevLopen |
|---|---|---|
| Shop auf Shopify oder WooCommerce | 3.000–8.000 € | ab 990 € |
| Individuell angepasster Shop | 8.000–20.000 € | Festpreis nach Umfang |
| Magento-Shop | 10.000–15.000 € | ab 3.490 € |
| B2B-Plattform mit ERP-Anbindung | ab 30.000 € | ab 7.490 € |
| Schnittstelle zu ERP oder Warenwirtschaft | 10.000–40.000 € | ab 1.490 € |
| Wartung pro Monat | 150–600 € | ab 79 € |
| Stundensatz | 90–150 € | 35 € |
Alle Preise netto. Die Marktpreise sind Größenordnungen aus öffentlich zugänglichen Preisübersichten deutscher Agenturen, keine Preisliste. Warum wir günstiger sind: Unser Team sitzt in Zgorzelec, direkt an der Grenze zu Görlitz. Sie bekommen erfahrene Entwickler und Kommunikation auf Deutsch, aber eine polnische Kostenstruktur.
Warum es keinen Einheitspreis gibt
Wer nach den Kosten für einen Onlineshop sucht, findet Zahlen zwischen wenigen Hundert Euro und sechsstelligen Beträgen. Beides kann stimmen, denn „Onlineshop“ steht für sehr unterschiedliche Projekte: einen Baukasten-Shop mit 20 Produkten, einen B2B-Shop mit kundenspezifischen Preisen und ERP-Anbindung oder eine Plattform für mehrere Länder. Entscheidend ist deshalb nicht der Preis „pro Shop“, sondern was genau im Angebot enthalten ist.
Die Preise oben sind Einstiegspreise. Ihr konkretes Projekt kann darüber liegen, je nachdem, welche der folgenden Faktoren bei Ihnen zusammenkommen.
Die sieben wichtigsten Kostenfaktoren
1. Das Shopsystem
Die Plattform bestimmt, wie viel sich per Konfiguration lösen lässt und wie viel entwickelt werden muss. Shopify und WooCommerce sind schnell startklar. Magento ist leistungsfähiger, aber aufwendiger in Einrichtung und Betrieb; im DACH-Raum ist außerdem Shopware verbreitet. Welches System zu welchem Unternehmen passt, lesen Sie im Vergleich von Magento, Shopify und WooCommerce.
Achten Sie bei SaaS-Lösungen wie Shopify auf die Gesamtkosten über mehrere Jahre: Die Einrichtung ist günstig, dafür fallen dauerhaft Abo-, App- und gegebenenfalls Transaktionsgebühren an. Bei Open-Source-Systemen ist es umgekehrt: mehr Aufwand am Anfang, dafür keine Lizenzkosten für die Software selbst (bei Magento Open Source und WooCommerce), aber Kosten für Hosting und Wartung.
2. Design und Bedienung
Ein angepasstes Standard-Theme ist günstiger als ein individuell entworfenes Design. Der Unterschied liegt nicht nur in der Optik: Ein eigenes Konzept lohnt sich, wenn Ihr Sortiment besondere Anforderungen an die Produktdarstellung stellt, etwa bei konfigurierbaren Produkten, erklärungsbedürftiger Technik oder vielen Varianten. Für die meisten Shops gilt: Eine saubere mobile Darstellung und ein kurzer Checkout bringen mehr als aufwendige Animationen.
3. Funktionsumfang
Filter, Produktvarianten, Kundenkonten, Gutscheine, Merklisten, Mehrsprachigkeit, B2B-Preise: Jede Funktion ist entweder Standard, ein Zusatzmodul oder eine Individualentwicklung. Diese Einordnung beeinflusst den Preis stärker als die Zahl der Funktionen. Klären Sie früh, was Sie zum Start wirklich brauchen und was in einer zweiten Ausbaustufe kommen kann.
4. Schnittstellen
Die Anbindung an Warenwirtschaft, Buchhaltung, Zahlungsanbieter, Versanddienstleister und Marktplätze ist oft der größte Posten und wird in Angeboten am häufigsten unterschätzt. Der Aufwand hängt davon ab, wie gut die Gegenseite dokumentiert ist, wie viele Datentypen fließen und ob die Daten in beide Richtungen synchronisiert werden. Wie so ein Projekt abläuft, beschreiben wir im Beitrag zur ERP-Anbindung an Magento.
5. Datenmigration und SEO beim Umzug
Ziehen Sie von einem bestehenden Shop um, müssen Produkte, Kunden und Bestellhistorie übernommen werden. Genauso wichtig sind 301-Weiterleitungen von allen alten auf die neuen URLs – sonst verlieren Sie Rankings, die über Jahre gewachsen sind. Auch Produkttexte, Bilder und Übersetzungen verursachen Aufwand, der in Angeboten gern fehlt.
6. Rechtliche Anforderungen in Deutschland
Ein Shop für den deutschen Markt muss eine Reihe von Vorgaben technisch korrekt abbilden, unter anderem:
- Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung,
- Preisangaben nach der Preisangabenverordnung (inkl. MwSt., Versandkosten, bei vielen Produkten Grundpreise),
- einen eindeutig beschrifteten Bestellbutton wie „zahlungspflichtig bestellen“,
- ein DSGVO- und TDDDG-konformes Einwilligungsmanagement für Cookies und Tracking,
- je nach Unternehmensgröße die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG), das seit Juni 2025 für viele B2C-Shops gilt.
Die technische Umsetzung gehört ins Projekt, die Rechtstexte selbst sollten juristisch geprüft sein, etwa durch eine spezialisierte Kanzlei oder einen Rechtstexte-Dienst. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
7. Zahlungsarten und Versand
Deutsche Kundinnen und Kunden erwarten vertraute Zahlungsarten: PayPal, Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, Klarna oder Apple Pay. Jede Zahlungsart bedeutet Einrichtung, Tests und laufende Gebühren. Dazu kommen Versanddienstleister wie DHL, DPD oder GLS mit Label-Druck und Sendungsverfolgung. Im B2B-Bereich sind Kauf auf Rechnung mit Zahlungsziel und individuelle Versandkonditionen oft Pflicht.
Drei typische Szenarien
Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich der Aufwand sein kann und wo bei uns die Einstiegspreise liegen.
Szenario A: Kleiner B2C-Shop mit Standardfunktionen. Ein Händler mit überschaubarem Sortiment will online verkaufen. Es fallen an: Einrichtung der Plattform, angepasstes Theme, Zahlungs- und Versandarten, rechtliche Grundlagen, Produktimport. Schnittstellen sind meist minimal. Hier zählt ein schneller, sauberer Start. Bei uns ab 990 €.
Szenario B: Shop mit ERP-Anbindung. Ein Unternehmen pflegt Artikel und Bestände in der Warenwirtschaft und will Bestellungen automatisch übernehmen. Zusätzlich zu Szenario A fallen an: Konzept der Schnittstelle, Entwicklung, Tests mit echten Daten und Monitoring. Die Schnittstelle ist häufig der größte Einzelposten. Bei uns kostet eine Schnittstelle ab 1.490 €, zusätzlich zum Shop.
Szenario C: B2B-Plattform. Geschäftskunden brauchen eigene Preise, Firmenkonten mit mehreren Nutzern, Schnellbestellung per Artikelnummer und Freigabeprozesse. Hier kommen Individualentwicklung, Datenmigration und meist mehrere Schnittstellen zusammen. Der Aufwand liegt deutlich über den beiden anderen Szenarien, dafür ersetzt die Plattform manuelle Arbeit im Vertrieb und Innendienst. Für solche Projekte setzen wir in der Regel auf Magento als B2B-Shopsystem, bei uns ab 7.490 €.
Erkennen Sie sich in einem dieser Szenarien wieder? Beschreiben Sie uns Ihre Situation – wir sagen Ihnen, welche Bausteine bei Ihnen tatsächlich anfallen.
Laufende Kosten nicht vergessen
Der Erstellungspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Planen Sie zusätzlich ein:
- Hosting bzw. Plattformgebühren (bei Shopify je nach Tarif rund 30 bis 400 Euro im Monat, bei WooCommerce und Magento ein Server ab etwa 20 bis 250 Euro im Monat, idealerweise mit Rechenzentrum in der EU),
- Lizenzen für Themes und Erweiterungen, oft als Jahresabo,
- Gebühren der Zahlungsanbieter pro Transaktion,
- Rechtstexte-Service, falls Sie Texte nicht selbst aktualisieren,
- Wartung: Sicherheitsupdates, Versionsupdates, Fehlerbehebung (bei Agenturen meist 150 bis 600 Euro im Monat, bei uns ab 79 €),
- Weiterentwicklung: neue Funktionen, Anpassungen, Marketing-Anbindungen.
Ein Shop ohne Wartung wird mit der Zeit unsicherer und langsamer. Gerade bei Magento gehören regelmäßige Sicherheits-Patches zum Betrieb; bei WooCommerce sind es die Updates von WordPress und allen Plugins.
Festpreis oder nach Aufwand?
Beides hat seine Berechtigung. Ein Festpreis schafft Planungssicherheit, wenn der Umfang klar definiert ist. Abrechnung nach Aufwand passt, wenn sich Anforderungen erst im Projekt konkretisieren. Ein bewährter Mittelweg: Festpreis für einen klar abgegrenzten ersten Release, danach Abrechnung nach Aufwand oder ein monatliches Stundenkontingent für Erweiterungen.
Kosten senken, ohne am falschen Ende zu sparen
- Klein starten: Ein erster Release mit den Funktionen, die Umsatz bringen, und eine Liste für Ausbaustufe zwei.
- Standard vor Individualentwicklung: Was ein bewährtes Modul abdeckt, muss nicht neu programmiert werden.
- Daten vorbereiten: Saubere Artikeldaten, Bilder und Texte sparen in Migration und Schnittstelle viel Zeit.
- Nicht beim Fundament sparen: Hosting, Sicherheitsupdates und eine saubere Schnittstelle kosten später ein Vielfaches, wenn sie am Anfang vernachlässigt werden.
Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen
- Es listet Leistungen einzeln auf und benennt, was nicht enthalten ist.
- Schnittstellen und Datenmigration sind ausdrücklich genannt.
- Die Plattformwahl ist begründet, nicht einfach vorgegeben.
- Es gibt einen Zeitplan mit Meilensteinen und Abnahmen.
- Es ist klar geregelt, wer den Shop nach dem Livegang betreut – und zu welchen Konditionen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?
Ein einfacher Shop auf Shopify oder WooCommerce ist oft in wenigen Wochen startklar. Individuelle Shops mit Schnittstellen und Datenmigration brauchen deutlich länger, B2B-Plattformen meist mehrere Monate. Den größten Einfluss haben Schnittstellen, Abstimmungsrunden und die Frage, wie schnell Inhalte und Daten bereitstehen.
Ist Shopify günstiger als Magento?
Beim Start fast immer. Über mehrere Jahre hängt es von Umsatz, Apps und Anforderungen ab. Sobald viele Sonderfunktionen, B2B-Logik oder tiefe Integrationen nötig sind, kann ein Open-Source-System wie Magento wirtschaftlicher sein, weil Sie nicht an die Grenzen einer Plattform stoßen.
Kann ich mit einem kleinen Shop starten und später erweitern?
Ja, wenn die Plattform zum geplanten Wachstum passt. Wer absehbar B2B-Funktionen oder eine ERP-Anbindung braucht, sollte das bei der Plattformwahl berücksichtigen, auch wenn diese Funktionen erst später umgesetzt werden. Ein späterer Plattformwechsel ist meist teurer als eine vorausschauende Wahl.
So erstellen wir Angebote
Wir erstellen Angebote kostenlos als Festpreis, in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach einem kurzen Gespräch. Die Einstiegspreise: Shopify oder WooCommerce ab 990 €, Magento ab 3.490 €, B2B-Plattform mit ERP ab 7.490 €. Sie erhalten eine begründete Plattformempfehlung, einen klaren Leistungsumfang und eine ehrliche Einschätzung, was zum Start nötig ist und was warten kann. Details zum Ablauf finden Sie auf der Seite Onlineshop erstellen lassen, Ihre Anfrage können Sie direkt über das Kontaktformular senden.